STARTSEITE
Home
Max-Planck-Institut für Physik (Werner-Heisenberg-Institut)  
Über das Institut
Forschung
Presse und Öffentlichkeit
Veranstaltungen
Studium und Lehre
Stellen & Ausbildung
Für Gäste
Mitarbeiter
Lokale Einrichtungen
Medienarchiv
Print
Pressemeldungen
Pressemeldungen 2016
Neutrinos im Visier
Neutrinos im Visier: neue Forschungsgruppe am ...
Neutrinos im Visier: neue Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für Physik  Neutrinos im Visier: neue Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für Physik
08.09.2016
 
Das KATRIN-Experiment
(Foto: Michael Zacher)

Experimentelle Neutrinophysik – das ist der Schwerpunkt einer neuen Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für Physik. Geleitet wird die Gruppe von Susanne Mertens, die bisher am KATRIN und Majorana-Experiment am Karlsruhe Institut für Technologie und Lawrence Berkeley National Laboratory mitgearbeitet hat. Am MPP beschäftigt sich Mertens' Team mit der Suche nach sterilen Neutrinos und der Erforschung des neutrinolosen doppelten Betazerfalls.

Mit ihrer neuen Position am MPP erhält Mertens auch eine Tenure Track-Professur an der Technischen Universität München (TUM). Grundlage dafür ist ein gemeinsames Programm von Max-Planck Gesellschaft und TUM, das jungen, hoch qualifizierten Forschern einen langfristig planbaren Karriereweg ermöglicht.

Die neue Gruppe beschäftigt sich mit experimenteller Neutrinophysik: Ein Thema dabei ist die bisher unbekannte Masse von Neutrinos, die das KATRIN-Experiment erforscht, an dem Mertens mehrere Jahre lang mitgewirkt hat.

Am MPP fokussiert sich die Gruppe auf das im Jahr 2012 von Mertens initiierte TRISTAN-Projekt: Dort wird nach einem sterilen Neutrino gesucht, dessen Masse im Kiloelektronenvolt-Bereich liegt. Diese Neutrino-Variante ist ein möglicher Kandidat für Dunkle Materie. Auf diesem Gebiet arbeitet das Team eng mit der theoretischen Physik am MPP zusammen.

Das zweite Thema ist der doppelte neutrinolose Betazerfall, den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit dem Majorana-Experiment beobachten wollen. Der Versuch ist im US-amerikanischen Sanford-Untergrundlabor angesiedelt. Hier setzt die Gruppe auf Synergien mit dem GERDA-Experiment, an dem das MPP ebenfalls beteiligt ist.



Kontakt:
Dr. Susanne Mertens
Max-Planck-Institut für Physik
Tel.: +49 89 32354-590
mertens@mpp.mpg.de



drucken Druckversion topPfeil Top
© 2016, MPI für Physik, München Impressum